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Isolierung / Dämmung / Vollwärmeschutz.

Aufsparrendämmung

Wir sind Ihr Profi im Bereich Isolierung, Dämmung und Vollwärmeschutz. - egal ob für Untersparrendämmung, Zwischensparrendämmung, Aufsparrendämmung, Dachbodendämmung, Fassadendämmung ...

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In diesem Beitrag erfahren Sie:

  • Was man unter Aufsparrendämmung versteht.
  • Für welche Gebäude sich eine Aufsparrendämmung eignet.
  • Welche Materialien Sie hierzu benötigen.
  • Was man sonst noch zu einer energieeffizienten Dachdämmung beitragen kann.

Ein Haus energetisch zu sanieren hat viele Vorteile. An oberster Stelle steht dabei das Einsparen von Energiekosten, aber auch ein gesundes und behagliches Raumklima ist für viele ein zusätzliches Argument.

Ein Haus mit einer sinnvollen und energieeffizienten Dachdämmung auszustatten, ist ein erster Schritt in Richtung der energiebewussten Nutzung von Ressourcen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten ein Dach zu dämmen, zum einen von außen oder zum anderen von innen.

Verschiedene Dämmmöglichkeiten sind:

  • die Untersparrendämmung
  • die Zwischensparrendämmung
  • die Aufsparrendämmung

Welche Methode zur Dachdämmung sich am besten für ein Gebäude eignet, hängt in erster Linie vom Bauprojekt selbst ab. So eignet sich eine Aufsparrendämmung am ehesten für einen Neubau oder für ein Haus, bei dem das Dach ohnehin neu eingedeckt werden soll. Grund hierfür ist, dass bei einer Aufsparrendämmung die Dacheindeckung entfernt werden muss, um das Dämmmaterial auf den Sparren aufzubringen. Sind die Schindeln noch intakt, sollte man vor Baubeginn dafür sorgen, dass ein Ort bereitsteht, an dem man diese so lang schützend unterstellen kann.

Eine Aufsparrendämmung ist aus bauphysikalischer Sicht die effizienteste Variante der Dachdämmung. Sie kann sowohl ergänzend zur Zwischensparrendämmung oder Untersparrendämmung verwendet werden, aber auch allein zum Einsatz kommen.
Welche Dämmwerte ein Dach zu erfüllen hat, ist gesetzlich festgelegt. Diese Normen regelt die Energieeinsparverordnung (EnEV) über die man sich zusätzlich von einem unabhängigen Energieberater der Verbraucherzentralen beraten lassen und danach seine Entscheidungsmöglichkeiten selbst abwägen kann.

Zudem gibt es für einige energetische Sanierungs-Projekte sogar staatliche Fördermöglichkeiten, wie zum Beispiel von der KfW-Bankengruppe. Hierzu erkundigt man sich am besten noch ausführlich in der Vorbereitungsphase.
Welche Werkzeuge und Hilfsmittel werden für die Aufsparrendämmung benötigt?
Um für größtmögliche Sicherheit bei den Baumaßnahmen zu sorgen, gibt es einige Hilfsmittel, die durchaus sinnvoll sind, wie zum Beispiel Haltegurte oder Seile zur eigenen Sicherung. Des weiteren erleichtert ein Gerüst oder eine Rollrüstung die Arbeit enorm. Wer keine eigene Rüstung zur Verfügung hat, der kann diese auch mieten. Man sollte jedoch darauf achten, welchen Mietpreis man hierbei vereinbart und ab wann eventuelle Preiserhöhungen zustande kommen. Dies ist häufig nach Ablauf einer gewissen Frist so das heißt, dass nach einer bestimmten Nutzungsdauer die Preise für die Inanspruchnahme rapide ansteigen. Also unbedingt auch das Kleingedruckte lesen.

Für die Montage der Dachdämmung werden folgende Werkzeuge benötigt: eine Wasserwaage, eine Säge, eine Richtschnur, Hammer, Bohrmaschine und Schaubendreher bzw. Akkuschrauber. Zudem erweist sich ein Dämmstoffmesser als durchaus gutes Hilfsmittel, um das Dämmmaterial entsprechend dem Untergrund anpassen zu können.

Das Dämmmaterial
Vor Baubeginn sollte man gründlich überlegen, welchen Dämmstoff man für die Aufsparrendämmung nutzen möchte. Zwar kann man für die Außendämmung des Daches nahezu jeden Dämmstoff nutzen, jedoch eignen sich feste Dämmstoffe, wie Hartschaumplatten oder Dämmmatten besser für die Dacheindeckung, da diese fest aufliegen und mehr Stabilität bieten.

Witterungsbeständige Dämmmaterialien
Eine Dachdämmung ist jederzeit der Witterung, verschiedensten Temperaturen und Temperaturschwankungen ausgesetzt. Deshalb ist es wichtig, auf robuste und qualitativ hochwertige Materialien zu setzen. Wer sein Dach mit einer aufwendigen Außendämmung versieht, der verfolgt meist das Ziel einer möglichst langlebigen und umfassenden energetischen Sanierung und möchte nicht nach kurzer Zeit erneut mit der Wärmedämmung beginnen. Um dies zu gewährleisten, gibt es eine Vielzahl qualitativer Dämmmaterialien, wie Naturdämmstoffe aus Schaf- oder Holzwolle, Holz- oder Kokosfasern, geschäumte Stoffe aus Polystyrol oder –Urethan sowie anorganische Dämmstoffe, wie 

Blähton, Mineral- und Steinwolle.
Für die Aufsparrendämmung eines Daches kann man viele Dämmstoffe nutzen. Bei der Verwendung von weicheren Dämmmaterialien, wie Stein- oder Glaswolle ist es jedoch notwendig eine Schalung anzufertigen, damit auch dieser Dämmstoff auch die erforderliche Stabilität erreichen kann.
Bevor es losgeht, sollte man außerdem klären, wo nach Abschluss der Bauarbeiten die Dachrinne platziert werden soll.
Die Aufsparrendämmung durchführen
Damit die Dämmung gut und lang halten kann, sollte sie ordnungsgemäß angebracht werden. Im Folgenden gehen wir auf den Arbeitsablauf bei der Aufsparrendämmung ein.

Die Arbeitsschritte:

  • Zu Beginn der Bauarbeiten ist es empfehlenswert, eine Richtschnur zu spannen. Das macht man am besten, indem man zu beiden Seiten auf dem äußeren Sparren oder an dessen Stirnseite eine Lattung mit eben dieser Richtschnur befestigt. Das Anbringen der Richtschnur erfordert etwas Geduld und sollte mit äußerster Sorgfalt durchgeführt werden. Anhand dieser Richtschnur werden später sowohl Dämmmaterial als auch Lattung und Schindeln ausgerichtet. Die Lattung verhindert außerdem, dass die Dämmung verrutscht. Gerade bei großer Neigung des Daches ist dies durchaus nützlich.
  • Um mit dem Verlegen der Dämmung zu beginnen, nutzt man am besten die Seite, an der die Traufe liegt. Von dort aus geht es dann reihenweise von unten nach oben voran. Am Ende jeder Reihe wird es voraussichtlich notwendig die zuletzt angebrachte Dämmung einzukürzen, um sie passend zu befestigen. Dieser Abschnitt wird in der neuen Reihe genutzt, um dort fortzufahren. So bleibt möglichst wenig Verschnitt übrig und auch die Dämmplatten liegen so am besten in versetzter Reihenfolge – ähnlich wie beim Mauern oder Laminatverlegen.
  • Nach jeder verlegten Reihe ist es notwendig, die Ränder abzudichten. Hierzu verfügen viele Dämmstoffe über Klebestreifen (selbstklebend) an den Außenseiten. Nachdem man die ein oder andere Dämmmatte eingekürzt hat, sollte man diese Abdichtung wieder aufbringen. Kommt das Dämmmaterial ohne Klebestreifen daher, kann man dieses Dichtband nachträglich im Baumarkt erwerben.
  • Um nach dem Anbringen erster Dämmstoff-Reihen die eigene Arbeit zu fixieren, kann man dann bereits eine sogenannte Konterlattung aufbringen. Diese wird auf den Sparren angebracht und besteht aus Dachlatten. Bevor man diese auf der Dämmung anbringt, empfiehlt es sich die Lattung vorzubohren. So wird das Dämmmaterial geschont und man spart Kraft beim Befestigen. Die Lattung wird auf die Dämmung gelegt und durch diese hindurch bis zu den Sparren befestigt.
  • Wie der Name Konterlattung schon vermuten lässt, folgt auf diese Lattung nun in Längsrichtung zur Traufe eine weitere Lattung. Hierbei ist jedoch penibel darauf zu achten, dass diese überall denselben Abstand hat. Auf diesen Dachlatten werden später die Dachziegel befestigt. Diese Konterlattung eignet sich während der Dämmarbeiten prima, um darauf das Dach emporzusteigen und alle Bereiche gut erreichen zu können.
  • Die letzte Reihe erfordert etwas Geschick, denn hier werden die Dämmplatten schräg geschnitten (längs), um von der anderen Seite des Daches dasselbe „Muster“ zu schneiden, so können beide Seiten am besten miteinander verbunden und verklebt werden.

Um die Abstände der einzelnen Latten möglichst gleich zu erreichen, kann man sich eine Art Schablone herstellen. Der sogenannte Lattenknecht ermöglicht schnell zu erkennen, wo etwas nicht passend verlegt wurde.
Fazit: Eine Aufsparrendämmung ist zwar aufwendig und ist mit einer Investition verbunden, wer jedoch einen Neubau plant oder das Dach sowieso neu eindecken muss, für den ist diese Art der Dämmung sehr nützlich und nachhaltig. Wer unsicher ist, ob sich eine Aufsparrendämmung für ihn lohnt, der kann sich durch eine unabhängige Energieberatung und ggf. durch einen Architekten beraten lassen.

obersten Geschossdecke

Nachrüstverpflichtung für die Dachbodendämmung
Recht und Gesetz

Soll die oberste Geschossdecke eine Dämmung erhalten, oft auch Dachbodendämmung genannt, dürfen Hausbesitzer die Grenzwerte der Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) nicht überschreiten. In bestimmten Fällen ist die Dämmung sogar verpflichtend geregelt. Näheres zum Thema Dachbodendämmung weiß Experte Martin Lückert.

Ist die oberste Geschossdecke über beheizten Räumen nicht gedämmt, schreibt die EnEV 2014 eine Dachbodendämmung vor
Foto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas Klewar
Ist die oberste Geschossdecke über beheizten Räumen zum kalten Dachboden hin nicht gedämmt, muss diese so gedämmt werden, dass der Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) der Geschossdecke 0,24 Watt/(m²•K) nicht überschreitet. Diese Nachrüstpflicht betrifft alle zugänglichen obersten Geschossdecken. Sie müssen bis Ende 2015 eine Dachbodendämmung erhalten. Anstelle der obersten Geschossdecke kann auch das darüber liegende, bisher ungedämmte Dach eine Dämmung erhalten.
Auch ohne Nachrüstverpflichtung gilt bei der Dachbodendämmung der in der EnEV 2014 vorgegebene maximale U-Wert von 0,24 Watt/(m²•K).

Die Nachrüstpflicht greift nicht, wenn die oberste Geschossdecke oder das darüber liegende Dach den Mindestwärmeschutz nach DIN 4108-2: 2013-02 erfüllen, oder wenn das Dach gedämmt ist. Der Mindestwärmeschutz ist in der Regel bei Holzbalkendecken aller Gebäudealtersklassen gegeben und auch Decken in Massivbauweise ab Baualtersklasse 1969 erfüllen diesen Wert.

Ausgenommen von der Nachrüstverpflichtung sind auch selbst genutzte Häuser mit maximal zwei Wohnungen, wenn der Eigentümer schon vor dem 1. Februar 2002 im Haus gewohnt hat. Hier greift die Dämmpflicht nur bei einem Eigentümerwechsel. Der neue Hauseigentümer hat dann zwei Jahre Zeit, die erforderlichen Dämmmaßnahmen durchzuführen.

Fassadendämmung: Warme Hülle für die Außenwand des Hauses
Braucht die Fassade einen neuen Anstrich, einen neuen Putz oder müssen Schäden an der Fassade behoben werden? Höchste Zeit für Hausbesitzer, auch über den Wärmschutz nachzudenken, denn Kosten für ein Gerüst fallen bei der Fassadensanierung ohnehin an. Eine anstehende Fassadensanierung ist der optimale Zeitpunkt für die Fassadendämmung! Die macht sich positiv auf der Heizkostenabrechnung bemerkbar, denn über die großen Flächen der Außenwände geht viel Energie verloren. Nach einer fachgerechten Dämmung der Fassade profitieren Hausbesitzer nicht nur von geringeren Heizkosten, mit der Fassadendämmung steigen auch Wohnkomfort und Wert des Hauses.

Fehler bei der Fassadendämmung unbedingt vermeiden
Die Fassadendämmung sollte von einem Fachmann angebracht werden. Denn Fehler in der Ausführung verursachen Wärmebrücken. Diese machen nicht nur die angestrebten Energieeinsparungen zunichte, sondern können später auch zu Schäden und Baumängeln führen, die teuer behoben werden müssen. Dass die Dämmung der Fassade zu Schimmel führt, ist übrigens ein weit verbreiter Irrtum, der von Experten längst ausgeräumt wurde. Das Gegenteil ist der Fall: Eine fachgerechte Fassadendämmung hilft, Schimmel zu vermeiden. Denn gedämmte Außenwände weisen auf der Innenseite eine höhere Oberflächentemperatur auf. Außerdem lassen sich mit einer professionellen Fassadendämmung Wärmebrücken an der Außenwand beseitigen.

Bei der Fassadendämmung müssen Hausbesitzer die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) einhalten, Förderung für die Fassadendämmung gibt es von der KfW.

Möglichkeiten der Fassadendämmung
Je nach baulicher Situation ihres Hauses haben Hausbesitzer verschiedene Möglichkeiten, ihre Fassade zu dämmen. Für die Außendämmung der Fassade gibt es zwei Varianten: Eine Fassadendämmung mit Wärmedämmverbundsystem (WDVS) eignet sich besonders zur Dämmung von Putzfassaden. Die Fassadendämmung mit einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade (VHF)ermöglicht hohe Dämm-Dicken, ist sehr langlebig und nahezu wartungsfrei. Bei zweischaligem Wandaufbau kann der vorhandene Luftzwischenraum für die nachträgliche Dämmung in Form einer Kerndämmung genutzt werden. Und eine Innendämmung der Außenwand eignet sich zum Beispiel für denkmalgeschützte Häuser und Bauten mit erhaltenswerter Fassade - oder auch, wenn für eine Fassadendämmung von außen nicht genügend Raum vorhanden ist, weil das Haus direkt auf der Grundstücksgrenze steht. Denn dann ist eine Fassadendämmung nur in Ausnahmefällen möglich.

Der richtige Dämmstoff für die Fassadendämmung
Für die Fassadendämmung stehen die verschiedensten Dämmstoffe und Dämmsysteme zur Verfügung - vom Klassiker bis hin zu Naturdämmstoffen und Hightech-Produkten. Welcher Dämmstoff zum Einsatz kommt, darüber entscheiden sowohl die persönlichen Vorlieben als auch die bauliche Situation. Eine fachliche Beratung im Vorfeld der Dämmung hilft bei der Auswahl der richtigen Dämmung.

Kosten der Fassadendämmung
Je nach baulicher Situation, gewählter Art der Fassadendämmung, Dämmstoff und Konstruktion können die Kosten für eine Fassadendämmung stark variieren. Im Schnitt müssen Hausbesitzer zwischen 80 Euro und 200 Euro pro Quadratmeter für die Fassadendämmung investieren.

Sanierungsmaßnahmen und Förderung clever kombinieren
Beim energetischen Sanieren auch an Stolperfallen denken

Barrierefreiheit ermöglicht älteren Menschen einen langen Verbleib im eigenen Heim, kommt Familien mit Kindern zugute und macht das Leben insgesamt komfortabler. Deshalb sollten Hausbesitzer bei einer energetischen Sanierung prüfen, ob sie im gleichen Zuge auch Stolperfallen beseitigen können. Maßnahmen zur Barrierefreiheit und energetischen Sanierung zu koppeln vermeidet Zusatzkosten und die Förderung der KfW kann kombiniert werden.
Finanzielle Unterstützung für Maßnahmen zum Barriereabbau und Einbruchschutz
Die Förderungbarrierereduzierender Maßnahmen ist seit November 2015 attraktiver. Zu diesem Zweck wurde das KfW-Förderprogramm „Altersgerecht sanieren“ erweitert. Die Zuschusssätze für Einzelmaßnahmen sind von 8 auf 10 Prozent und für den Förderstandard "Altersgerechtes Haus" von 10 auf 12,5 Prozent der förderfähigen Investitionskosten gestiegen. Die Zuschüsse können 200 bis 6.250 Euro betragen. Die Mindestinvestitionskosten wurden von 3.750 Euro auf 2.000 Euro gesenkt.

Neben dem Komfort steht auch die Sicherheit in den eigenen vier Wänden bei Mietern und Hauseigentümern hoch im Kurs. Maßnahmen gegen Einbrüche lohnen sich, denn fast jeder zweite Einbruch scheitert, wenn technischer Schutz das Eindringen behindert. Im Rahmen des Programms "Altersgerecht Umbauen" fördert die KfW diese Schutzmaßnahmen seit November 2015. Wer seine Wohnung oder sein Haus gegen Einbruch sichern möchte, erhält je nach Höhe der Investitionskosten Zuschüsse von mindestens 200 Euro bis maximal 1.500 Euro. Seit April 2016 gibt es auch Kredite. Gefördert werden etwa der Einbau von Alarmanlagen, Gegensprechanlagen, Gitterstäben, die Nachrüstung von einbruchhemmenden Türen sowie Beleuchtungssysteme. Die Maßnahmen können mit barrierereduzierenden Schritten kombiniert werden – es gilt jedoch die Zuschusshöchstgrenze von 6.250 Euro.

Wer also eine energetische Sanierung plant und dafür Förderung beantragt, sollte gleich mit prüfen, wo im Haus gleichzeitig Stolperfallen abgebaut werden können und wo sich der Einbruchschutz verbessern lässt. Eine Kombination verschiedener Maßnahmen spart Kosten und die Sanierungsarbeiten fallen nur einmal an. Zusätzlich lassen sich die Fördermittel der KfW kombinieren, so dass Hausbesitzer maximale finanzielle Unterstützung erhalten.

Bei der Sanierung schon an die Zukunft denken
Wer seine Sanierung richtig plant und gleichzeitig altersgerecht umbaut, kann darauf vertrauen, dass seine Immobilie zu allen Lebenssituationen passt, egal ob die Familiengründung ansteht, man im Alter so lange wie möglich unabhängig leben will oder einfach nur den Wohnkomfort oder die Sicherheit erhöhen möchte. Wenn eine Sanierung der Gebäudehülle oder der Heiztechnik ohnehin ansteht, reichen wenige, intelligent geplante Maßnahmen aus, um ein Haus fit für die Zukunft zu machen. So könnten beispielsweise Schwellen entfernt, Wände und Durchgänge versetzt, die Küche und das Bad umgebaut oder Terrassen und Balkone umgestaltet werden. Hausbesitzer sind auf der sicheren Seite, wenn sie sich ein Konzept erstellen lassen, das sowohl die energetische Sanierung, als auch die barrierereduzierenden Schritte abdeckt. Die Kopplung vermeidet Zusatzkosten, da Handwerker und Planer bereits beauftragt und vor Ort sind. Weiterer Vorteil: Baulärm und Schmutz stören nur einmal. Als Planer stehen energetisch spezialisierte Architekten, Ingenieure und Energieberater zur Verfügung. Geht es um Barrierefreiheit, sind auch Innenarchitekten gute Ansprechpartner.

Innenwanddämmung – ja oder nein?
Vielen Hausbesitzern, die ihr Haus energetisch sanieren wollen erscheint auf den ersten Blick eine Innendämmung der Außenwände als die praktikablere und günstigere Variante gegenüber der Außendämmung, kann doch gleich dem Wohnraum ein neues „look and feel“ gegeben werden. Wie problematisch und zum Teil fatal eine Wärmedämmung von innen sein/werden kann, zeigt sich oft erst, wenn nach Jahren massive Bauschäden durch unsachgemäßen Aufbau der Dämmung entstanden sind. Die vermeintlichen Einsparungen gegenüber einer großflächigen Sanierung von außen lösen sich spätestens jetzt in Luft auf.

Nur in Spezialfällen, wie bei denkmalgeschützten Außenfassaden, erhaltenswerten historischen Fassaden oder Sichtfassaden bei Fachwerkhäusern, sollte eine Innendämmung umgesetzt werden. Wenn es eben geht ist immer eine außenseitige Dämmung der Innenwanddämmung vorzuziehen. Warum das so ist, soll im nächsten Abschnitt erläutert werden.

Probleme bei der Innendämmung von Außenwänden
Das Hauptproblem bei der Innendämmung ist die entstehende Feuchtigkeit, die während der beheizten Wintermonate in die Dämmung und die dahinterliegende Wand eindringt und zwischen Dämmstoff und wesentlich kühlerer Außenwand kondensiert. Durch bauliche Gegebenheiten (dichte Außen- und Innenputze auf der ursprünglichen Wand etc.) kann diese Feuchtigkeit meist nicht nach außen durch die Wand austreten und trocknen und sammelt sich zwischen Innenwanddämmung und Wand. Ein ideales Milieu zur Ansiedelung von Schimmelpilzen entsteht. Darüber hinaus kann im Winter bei starken Frösten die Feuchtigkeit in den, durch die angebrachte Innendämmung noch kälteren, Außenwänden gefrieren und Risse und Schäden im Mauerwerk entstehen lassen.
Darüber hinaus steht nach einer durchgeführten Innenwanddämmung auch nicht mehr die massive Wand zur Speicherung von Wärmeenergie zur Verfügung. Im Winter kühlen so die Räume schneller aus, wenn nicht regelmäßig geheizt wird.

Neben diesen bauphysikalischen Problemen verliert der Wohnraum ganz trivial auch einen Teil seiner Wohnfläche. Nicht selten sind Innenkonstruktionen (mit Installationsebene) von 15cm Dicke und mehr die Regel. Wenn man dies auf die gesamten zu dämmenden Wandflächen hochrechnet, so gehen schnell einige Quadratmeter Wohnfläche verloren. Insbesondere Vermieter sollten darauf achten, dass die geringere Wohnfläche auch unter Umständen zu verminderten Mieteinnahmen führen kann.
Lösungen und Umsetzung einer funktionierenden Innendämmung
Die in diesem Abschnitt beschriebenen Aufbauten für eine Innenwanddämmung gelten nur eingeschränkt für den Einsatz in Fachwerkhäusern! Zum schwierigen Thema Innendämmung bei Fachwerk finden sie hier einen eigenständigen Artikel.

Grundsätzlich gilt für eine Wärmedämmung innen der Leitsatz „von innen nach außen immer diffusionsoffener bauen“. So sollte auf der Innenseite des Wandsandwiches keine Feuchtigkeit in die Wand eindringen können und eine Feuchtediffusion für trotzdem in die Innenwanddämmung eingedrungenes Wasser muss ohne Sperrschicht nach außen hin möglich sein. In der Praxis wird dazu innenseitig eine Dampfsperrbahn vor der Dämmschicht angebracht, welche den Wohnraum möglichst zu 100% feuchtetechnisch von der Dämm- und Wandkonstruktion trennt. Praktisch ist eine 100%ige Abdichtung allerdings auf Dauer nicht möglich, da zum Beispiel Leitungsauslässe, Steckdosen oder auch Wandanschlüsse nur sehr schwer abzudichten sind. Aber auch Flankendiffusion durch angrenzende Wände, transportiert in gewissem Maß Feuchtigkeit in den Dämmraum. Zusätzlich entstehen durch Materialermüdung oder Bewegung von Bauteilen mit der Zeit Defekte in der Dampfsperrschicht. Diese Schwierigkeiten bedingen im zweiten Schritt der Innenwanddämmung das geeignete Dämmmaterial zu finden, dass die eindringende Feuchtigkeit möglichst ideal aufnehmen und auch wieder abgeben kann.

Als Dämmstoffe für die Innendämmung eignen sich Materialien, die Feuchtigkeit aufnehmen, gleichmäßig in sich verteilen und zur Dämmstoffoberfläche leiten können (kapillaraktiv) und dazu unempfindlich gegenüber Tauwasser sind. Klassische Dämmstoffe wie Mineralwolle, Glaswolle oder auch EPS (Styropor) sind in diesem Zusammenhang nicht, oder nur bedingt geeignet. Ideale Eigenschaften weisen hier Holzfaserdämmmatten oder auch Calciumsilikatplatten auf, die obige Eigenschaften aufweisen um eine einfache Verdunstung des auftretenden Wassers zu ermöglichen. Nachteilig ist hier der wesentlich höhere Preis pro Quadratmeter dieser Dämmstoffe im Vergleich mit Mineralwolle.

Wir haben zwar nun die Taufeuchte in der Innenwanddämmung gespeichert und wollen diese nach außen abführen, aber dies ist nur dann möglich, wenn nicht durch vorhandene Putze und Farben auf innen- oder Außenseite der Hauswand ein Abtransport der Feuchtigkeit unterbunden wird. Alle Arten von Zementputzen oder Wasserabweisenden Kunstharzputzen und Farbschichten sind in diesem Zusammenhang sehr problematisch, da sie in sich sehr geschlossen sind und eine Diffusion nach außen nicht oder nur sehr bedingt ermöglichen. Diese Farb- und Putzsorten sollten unbedingt vollflächig entfernt und bei Bedarf entsprechend von diffusionsoffenen Putzen/Farben ersetzt werden. Kalkbasierte Putze (außen) und einfache Gipsputze (innen) sind hier weniger problematisch, sofern auch die genutzten Anstriche diffusionsoffen sind. Um die Taufeuchtigkeit gut in die Außenwand leiten zu können, müssen die Dämmmatten direkten und möglichst vollflächigen Kontakt zur Wand haben. Es wird also kein Luftspalt zwischen Dämmung und Wand gelassen! (Wie fälschlich teilweise im Internet geraten wird).

Kann keine befriedigende Diffusion nach außen hin erreicht werden, sollte innen auf die Dampfsperre gänzlich verzichtet (oder eine variable Dampfbremse genutzt) werden um eine Entfeuchtung der Wände zumindest nach innen hin zu ermöglichen. In diesem Fall wird richtiges und regelmäßiges Lüften der Wohnräume zur täglichen Pflichtübung um die angesammelte Feuchtigkeit abtransportieren zu können.

Fazit zur Innendämmung
An obigen Ausführungen kann man gut erkennen, dass eine Innenwanddämmung keineswegs trivial ist und von Laien nicht problemlos ausgeführt werden kann. Gerade eine Wärmedämmung innen sollte auf jeden Fall mit einem erfahrenen Spezialisten besprochen und möglichst durch einen Fachbetrieb durchgeführt werden um mögliche Probleme zu minimieren bzw. zumindest eine Gewährleistung bei nicht korrekt durchgeführten Arbeiten in Anspruch nehmen zu können. Wichtig im Vorfeld aller anfallenden Arbeiten rund um die Innendämmung ist die genaue Kenntnis der in der Vergangenheit verarbeiteten Baumaterialien (Steine, Putze, Farben etc.) um auf dieser Basis entsprechend Entscheidungen treffen zu können wie der neue Aufbau gestaltet sein sollte. Viel Erfolg bei der Umsetzung der Innenwanddämmung!

Fertigteilestrich, auch Trockenestrich oder Trockenunterboden genannt, besteht nach DIN 18560 Teil 1 aus vorgefertigten, kraftübertragenden Platten, die trocken und meist schwimmend eingebaut werden. Als Materialien kommen dafür Gipskartonplatten, Holzwerkstoffplatten, zementgebundene Holzspanplatten sowie Betonwerkstein- oder Naturwerksteinplatten zum Einsatz. Ebenfalls erhältlich sind gedämmte Sandwich-Estrichplatten, bei denen das Dämmmaterial aus Mineralfasern oder Hartschaumstoffen bereits aufkaschiert oder zwischen zwei Platten eingebracht ist.

Eingesetzt wird Fertigteilestrich vorwiegend bei Sanierungsmaßnahmen und im Fertigbau, hier kommt er als Estrich auf Dämmschicht fertig montiert auf die Baustelle. Bei Altbausanierungen werden die Estrichplatten als Ausgleich von unebenen Böden und auf Höhenausgleichstrockenschüttungen oder im Verbund mit dem Untergrund auf alte Dielenböden verklebt oder verschraubt. Als Verbindung der einzelnen Platten untereinander gibt es verschiedene Möglichkeiten, u.a. geklebte Verbindungssysteme mit Nut und Feder, Verbindungen durch einen breiten Stufenfalz, geklebt oder verschraubt und geklebt. Die Platten können auch zweilagig mit versetzten Fugen verlegt werden, beide Lagen sind ganzflächig miteinander zu verkleben und/oder zu verschrauben. Die von der DIN 18560-1 verlangte kraftschlüssige Verbindung an Stoßstellen oder Überdeckungen der Platte besagt, dass an diesen Stellen geklebt oder verschraubt werden muss.

Verschleißwiderstand, Oberflächenhärte und andere mechanische Kennwerte entsprechen bei mineralisch gebundenen Trockenestrichen den analogen Werten von Calciumsulfat-, Gussasphalt-, Zement- oder Magnesiaestrichen. Für die erforderlichen Schichtdicken gilt dasselbe. Bei Holzwerkstoffen fallen die Kennwerte im Allgemeinen etwas geringer aus.

Die Vorteile bei Fertigteilestrichen bestehen darin, dass beim Einbau keine Feuchtigkeit eingebracht wird und keine Wartezeiten entstehen, da Trockenestriche nach dem Verlegen begehbar und nach dem Abbinden der Klebeverbindung belegbar sind. Zudem ist der Fugenanteil gering und Formveränderungen wie Quellen, Schwinden, Dehnungen (durch Temperaturschwankungen) treten nur geringfügig auf. Von Nachteil ist, dass die Platten bei Feuchtigkeitsanfall eine zusätzliche Feuchtigkeitsschutzschicht benötigen und dass bei einer Schallschutzkonstruktion gemäß DIN 4109 in der Regel der Nachweis des Schallschutzverbesserungsmaßes der Gesamtkonstruktion nachzuweisen ist, entweder durch eine spezielle Eignungsprüfung oder eine bauaufsichtliche Zulassung.

Durch den Ausbau des Dachgeschosses ergeben sich verschiedene Möglichkeiten den gewonnenen Raum für Komfort am Arbeitsplatz oder Wohnraumm zu nutzen. Unter geneigten Dächern in Neubau und renoviertem Altbau finden sich ideale Betätigungsfelder für den modernen Trockenbau.
Dachausbau - der klassische Einsatzfall für den Trockenbau im Einfamilien- und Mehrfamilienhaus. Werden die Kinder mehr oder diese größer, muss mehr Wohnraum her. Gesucht und gefunden: unterm Dach!
Da das klassische Einfamilien-/Mehrfamilienhaus sowohl als Altbau oder auch als Neubau, das geneigte Dach (Steildach) vorherrscht und der Boden darunter meist weder für Heizungssysteme, noch sonst genutzt wird, ist hier der Ausbau zum zusätzlichen Wohn- und Arbeitsraum gegeben.

Dafür stehen Ausbausysteme zur Verfügung, für Wand- und Dachschrägen ebenso wie für Kehlbalkendecken und Böden, meist mit einer beliebigen großen Auswahl an Platten: Von der Bauplatte (Standard, feuchtraumgeeignet oder mit Brandschutzeigenschaften) über Wohnbauplatten (Die Harte, Die Dicke, Die Leichte) und Gipsfaserplatten (Rigidur). Dazu wird das komplette Zubehör an Profilen, Spachtelmassen, Schnellbauschrauben und Dübeln geboten.
Fachverarbeiter wie auch Selbermacher finden vollständige Produkt- und Planungsunterlagen mit Verarbeitungsanleitungen und Materialbedarfsaufstellungen in unseren Broschüren rechts in der Spalte.

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